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Was ist UMTS?
Kennen Sie T-DSL, den superschnellen Internet-Zugang der Telekom? Surfen mit 768 KBit pro Sekunde, zwölf mal schneller als ISDN, selbst große Dateien in Sekunden downloaden. Okay. Jetzt stellen Sie sich eine Technologie vor, die mehr als doppelt so schnell ist – und mobil dazu. Damit ließe sich beispielsweise das gerade geschossene Foto vor dem Brandenburger Tor in weniger als drei Sekunden per Mail verschicken, mit nichts weiter als einem schlichten Handy. Gut, dann wissen Sie jetzt, was UMTS ist. Was die Fachleute als „Universal Mobile Telecommunications System“ bezeichnen, steht für den Mobilfunk der dritten Generation. Das meint nicht so etwas Lapidares wie bessere Sprachqualität oder noch kleinere Handys. UMTS steht für die Revolution des Mobilfunkmarktes: Dank der hohen Datenübertragungsraten von zwei Megabit pro Sekunde werden völlig neue Anwendungen möglich sein. Fotos, Straßenkarten, ja selbst Filme können dann problemlos übertragen werden. Die Vorstellung, mit dem Handy Kinotickets zu reservieren, ist mit der dritten Mobilfunk-Generation bereits überholt: Per UMTS kann man sich vorab per Handy Filmtrailer in Fernseh-Qualität anschauen und entscheiden, welchen Streifen man sehen möchte. Mit dem heutigen Mobilfunkstandard GSM können Daten mit schlappen 9,6 KBit pro Sekunde übertragen werden. UMTS ist also mehr als 200-mal schneller als GSM. Selbst GPRS schafft es mit seinen maximal erreichbaren 53,6 KBit pro Sekunde gerade mal auf ein Vierzigstel der UMTS-Geschwindigkeit. |
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